Yoga

YOGA ganzheitliche Gesundheitslehre

Yoga war für mich früher nur das „Turnen“ auf der Matte, eine Art Workout das nach einem langen Arbeitstag gut getan hat, nicht mehr aber auch nicht weniger.

So richtig habe ich erst während meiner Chemotherapie angefangen Yoga zu praktizieren. Ich habe begonnen zu meditieren und mich für die Philosophie dahinter zu interessieren.

Ich habe gemerkt, wie gut es mir tut und wie viel besser ich die ganze Therapie vertrage und die Nebenwirkungen weniger wurden.

Umso mehr freut es mich, dass Yoga als begleitendes Verfahren in der Krebstherapie nun in der neuen S3-Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung onkologischer PatientInnen“ offiziell empfohlen wird.

 

Eine Vielzahl an Studien konnte in den letzten Jahren zeigen, dass Yoga Pateinten physisch und psychisch stärken kann und auch den Umgang mit der Erkrankung erleichtern kann.

 

Aber natürlich ist Yoga nicht nur für (Krebs-)Patienten geeignet, jeder kann davon profitieren. Yoga bedeutet wörtlich übersetzt „Verbindung“ und ist eine ganzheitliche Gesundheitslehre, die körperliche und mentale Aspekte einbezieht.

Im Vordergrund steht die Schulung der Körperwahrnehmung, Verbesserung von Flexibilität, Kraft und Konzentration, aber auch Fokussierung und Entspannung.

Durch körperliche Übungen, gezielte Atem- und Entspannungstechniken erlernt man, sein eigenes Befinden besser zu steuern, das vegetative Nervensystem zu beeinflussen und resilienter zu werden. Und das beste, man kann zu jederzeit und überall Yoga machen!

 

Ich kann mir heute ein Leben ohne Yoga gar nicht mehr vorstellen, deshalb habe ich beschlossen auch noch eine Yogalehrerausbildung zu machen, denn ich möchte meine Erfahrungen gerne weitergeben!