Sportmotivation

Sportliche Motivation- wie du wirklich etwas veränderst!

Viele haben den Wunsch sich neue Gewohnheiten anzueignen – gerade zum Jahreswechsel!

Anfangs startest du völlig motiviert mit deinem Training oder auch deiner Diät. Aber nach kurzer Zeit kommt die Ernüchterung, denn irgendwie hattest du dir das mit den Erfolgen schneller und offensichtlicher vorgestellt?

Je nachdem an welchem Punkt du startest, kann der Weg sehr lange sein. Aber am Ende lohnt es sich immer. Mein Weg zurück in die Kraft und auch in die Ausdauer hat nach der Krebs-Therapie gestartet. Damals hätte ich nie gedacht, dass ich innerhalb kürzester Zeit wieder auf Berge steigen oder andere sportliche Ziele erreichen kann.

Egal in welcher Situation du gerade bist. Wenn ich es aus diesem Tal zu einem sportlichen Lebensstil geschafft habe, schafft du das auch!

Es ist unheimlich wichtig, dass deine Ziele klar sind und dass dein ausgewählter Plan zu deinen Zielen und vor allem auch zu deinem Leben passt.

Denn die Liste an Ausreden ist lang:

  • lange Arbeitszeiten
  • zu viele wichtige Termine
  • die Kinder, der/die Partner/in
  • Haushalt & Co…

Doch eigentlich ist nicht der große Wäscheberg schuld, sondern dein innerer Schweinehund. Der sabotiert lieber deine Erfolge und bleibt in seiner Komfortzone, als dass er wirklich etwas verändert.

Es dauert 21 Tage bis etwas zur Gewohnheit wird und 90 Tage bis du das wirklich dauerhaft in deinen Lebensstil integriert hast.

 

Um nicht bereits Ende Februar schon wieder frustriert aufzugeben, teile ich hier mit dir meine 5 Tipps, mit denen du es schaffst, deinen Schweinehund zu überzeugen und die ersten 90 Tage durchzuhalten:

1) Routine

Wähle feste Trainingstage und trage dir die Termine in deinen Kalender ein. Diese Termine sind genauso wichtig, wie es geschäftliches Telefonat oder der Termin beim Zahnarzt. Es sind die Termine in denen es um DICH und deine Gesundheit geht! Der Schweinehund mag Routinen, denn er weiß gerne was auf ihn zukommt und kann sich so bereits darauf vorbereiten.

2) Trainingspartner

Mit einem Trainingspartner fällt es schwerer abzusagen oder zu verschieben, ihr könnt euch gegenseitig in den Hintern treten und euch motivieren. Getreu dem Motto: geteiltes Leid ist halbes Leid. Das hilf ungemein!

3) Vorbereitung

Das A und O ist die Vorbereitung. Finde zum einen eine Sportart die dir Spaß macht und die sich auch in dein Leben integrieren lässt. Falls du der Meinung bist, Klettern passt super zu dir, die nächste Kletterhalle ist 100km entfernt wirst du das sicherlich niemals zur Routine werden lassen, weil der Aufwand zu groß ist. Wenn du dich aber mit deiner Kollegin / Freundin etc. nach der Arbeit im Park zum joggen treffen willst solltest du auch gut vorbereitet sein.

An besten immer die gepackte Sporttasche im Auto und los geht‘s. Bist du erst einmal zuhause auf deiner Couch angekommen wird es schwierig sich noch einmal aufzuraffen.

4) Belohnung!

Belohnungen sind für unseren Schweinehund essentiell! Wichtig dabei ist, dass du dich nicht mit Alkohol oder Essen belohnst. Das wäre nur wieder Sabotage. Aber vielleicht gönnst du dir nach 2 Wochen die du deinen Plan durchgezogen hast ein neues Buch oder einen Kinobesuch. Nach 4 Wochen gibt es einen Friseurbesuch oder eine Thaimassage? Sei kreativ und gönne dir etwas für deine Mühen.

5) Freiheit

Auch wenn Routinen wichtig sind, darf dein Plan nicht zu starr sein. Du darfst dir erlauben Ausnahmen zu machen. Aber auch hier gilt. Training hin und wieder verschieben ist ok ABER ausfallen lassen ist keine Option und die Flexibilität sollte die Ausnahme und nicht die Regel sein.

 

Wenn du mit diesen Tipps die ersten 21 Tage durchziehst wird dein Körper sich daran gewöhnen und jedes Training fällt leichter.

Du hast die 90 Tage geschafft? Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen fitten Lifestyle!

Dir fällt es schwer bereits dein klares Ziel herauszuarbeiten oder hast keine Ahnung wie der Weg dahin aussehen soll?

Sprich mich gerne an.