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Wie das leckere BBQ nicht zum Gesundheitsrisiko wird

Klar, bei diesen Temperaturen grille ich auch am liebsten. Denn was gibt es schöneres als einen tollen Abend mit Freunden bei einem leckeren BBQ zu verbringen?

Meist ist es aber ziemlich fleischlastig und auch der obligatorische Nudelsalat mit Mayo, das Knoblauch-Baguette und die fertigen Grillsoßen sind eher nicht mit meiner Ernährung vereinbar. Denn Weißmehl, unfassbar viel Zucker (in den Fertigsoßen), viel Fett und verarbeitetes Fleisch sind eine komplett ungesunde Kombination.

Außerdem muss man bedenken, dass beim grillen von Fleisch heterozyklische aromatische Amide entstehen (gerade wenn es etwas zu dunkel wird) und das ist hochgradig krebserregend, ähnlich wie der Rauch von Zigaretten.

Oder auch ganz beliebt: Grillgut in Alufolie einwickeln. Dabei bedenkt man wohl kaum, dass sich Aluminiumionen aus dem Material lösen können, wenn die Folie mit Salz und Säure in Berührung kommt. Diese stehen im Verdacht, an der Entstehung von Alzheimer und Brustkrebs beteiligt zu sein.

Aber natürlich heißt das nicht, dass man aufs Grillen verzichten muss.

Mit den folgenden Tipps steht einem gesunden Grillabend nichts im Weg:
  • Gemüse grillen. Paprika, Aubergine, Zucchini, Pilze aber auch Spargel, Mais, Tomaten oder Bohnen werden super lecker. Wenn man das Gemüse (oder auch anderes Grillgut) mit Öl mariniert, sollte man drauf achten, dass man ein Öl mit hohem Rauchpunkt verwendet. Denn gerade das hochwertige kaltgepresste Öle haben einen zu niedrigen Rauchpunkt und es entstehen Transfette. Am besten geeignet ist Avocadoöl.
  • Grillkäse ist eine leckere und proteinreiche Alternative zu Fleisch.
  • Ebenso Fisch. Dieser sollte eh regelmäßig auf unserem Speiseplan stehen, da er viel gesunde Fettsäuren enthält.
  • Nur Alufolie verwenden, wenn das Grillgut nicht gesalzen ist, bzw. säurehaltige Lebensmittel wie z.B. Tomaten haben in der Alufolie nichts zu suchen.
  • Grillsoßen selbst machen. Super schnell uns lecker ist z.B. eine Guacamole oder ein Joghurt-Dip gemacht.
  • Auch beim Salat gibt es super Alternativen, zum Beispiel Brokkolisalat, Quinoah oder auch Nudelsalat aus Linsen-Nudeln.
  • Fleisch ist natürlich auch geeignet, aber auch hier lieber etwas mageres in Bio Qualität, dann sind weniger Schadstoffe enthalten. Beim Grillen darauf achten, dass es nicht zu stark erhitzt (max. 130 Grad) wird und schwarze Stellen auf keinen Fall mitessen.
  • Niemals gepökeltes Fleisch, denn das Pökelsalz verwandelt sich unter Hitze in Nitrosamine, die hochgiftig sind und ebenfalls im Verdacht stehen bereits in geringen Mengen krebserregend zu sein.

Wenn du diese Tipps beachtet, ist ein solches, leckeres BBQ sogar gesund.

In diesem Sinne – schönes Sommerwochenende und viel Spaß beim Grillen!